Inhalt
Scheitern als Motto der Stadtentwicklung?
Eine lebendige Stadt hört das nicht gerne, aber auch sie ist voller Ruinen. Gescheitert mit und ohne Ansage, von Realitäten überrollt, von Investoren im Stich gelassen und (zu) kontrovers diskutiert. Die Gründe sind vielfältig, aber diese Ruinen verraten uns mindestens genauso viel über die Zukunft wie über die Vergangenheit. Also graben wir wie Archäologen im Stadtraum nach Ruinen und Fragen nach den Utopien, die mal zu hochfliegenden Plänen geführt haben. Durch das Scheitern ist nun auch wieder Raum für neue Utopien. Was lernen wir aus dem Scheitern, wie würden Sie als Teil der Stadtgesellschaft die Baulücken füllen und warum ist es gut, wenn manches im Status der Bauruine steckenbleibt?
Im ersten Teil erkunden wir den Ort der derzeit prominentesten Bauruine der Stadt, den „Kurzen Olaf“ oder auch Elbtower. Blind geplant oder visionäre Architektur? Was tun mit den Überbleibseln und ist der Ort zwischen Eisen- und Autobahn wirklich der beste Ort, um Hamburgs Visitenkarte zu präsentieren? Keine Stadtführung, sondern eine Mitmachexkursion, in der Sie sich aktiv mit Ihren Ideen einbringen. Mehr als Ruinen planen können Sie bestimmt.
- Förderungsart
- Politische Bildung (HH) Förderung Kurse 2026 (Landeszentrale für politische Bildung)
- Unterrichtsart
- Präsenzunterricht
