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Ringvorlesung: Intersektional. Prekär. Widerständig.

Zentrum für Weiterbildung, Universität Hamburg, Jungiusstraße 9, 20355 Hamburg

Inhalt

Beiträge zur Zukunft poststrukturalistisch geprägter „Studies“ in Deutschland.

Bemühungen, Disability Studies im Hochschulraum zu institutionalisieren, sind 13 Jahre nach Inkrafttreten der UN Behindertenrechtskonvention, unverändert bescheiden. Der Anspruch, ein kritisch-emanzipatorischer, für alle Disziplinen bedeutsamer Wissenschaftsansatz zu sein, kollidiert mit hochschulrechtlichen und strukturellen Barrieren. So müssen Disability Studies nicht nur um Anerkennung ringen, sondern auch politisch agieren, um nicht von der Bildfläche zu verschwinden – wodurch sie sich Vorwürfen aussetzen, sie würden politisch indoktrinieren und der Betroffenenperspektive ohnehin zu viel Wert beimessen. Dass der Vorwurf der „Betroffenheitswissenschaft“ als ableistische Abwehrreaktion gedeutet werden muss, die dem Ziel dient, die Dominanz der weißen, männlichen, hetero-normativen, nichtbehinderten Perspektive zu sichern, wird dabei kaum thematisiert.

Derartige Probleme sind allen poststrukturalistischen „Studies“ bekannt. Auch Gender oder Queer Studies sind Diffamierungen ausgesetzt. Black Studies dagegen werden im akademischen Diskurs noch gar nicht repräsentiert. Die Vorlesung fragt nach Strategien, die dazu beitragen, den Studies nicht nur das Überleben zu sichern, sondern ebenso solidarisierende Impulse freizusetzen, die dem gemeinsamen Wachsen jenseits von Identitätspolitiken und partikularen Interessenlagen dienlich sind.

Weitere Infos beim Anbieter

Zielgruppe
Senioren/-innen (Teilnehmende)
Unterrichtsart
Vortrag
Web-Seminar
Sonstiges Merkmal
Einstieg bis Kursende möglich (Terminoption)

Termine

Für dieses Angebot ist momentan eine Zeit bzw. Ort bekannt:

ZeitenDauerPreisOrtBemerkungen
18.10.22 - 31.01.23
Di.
18:00 - 19:30 Uhr
3 Monate kostenlos Online

digital – Zoom