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Ringvorlesung: Das Jahr 1941, Teil 2: Die Blockade Leningrads

Zentrum für Weiterbildung, Universität Hamburg, Jungiusstraße 9, 20355 Hamburg

Inhalt

872 Tage, von Anfang September 1941 bis Ende Januar 1944, dauerte die Blockade Leningrads. Ziel des NS-Regimes war es, die Stadt nicht zu erobern, sondern die ca. 2,5 Millionen Einwohner auszuhungern und die Stadt dem Erdboden gleichzumachen. Bomben und Artillerie, vor allem aber Ernährungsmangel und Kälte kosteten vermutlich insgesamt 1 Million Menschen das Leben. Dieses auch rassenideologisch motivierte Kriegsverbrechen wird in Deutschland jedoch erst seit den 1990er Jahren als solches erinnert. In der Sowjetunion wurde Leningrad nach dem Ende des Krieges neben Stalingrad zum Symbol für den Widerstandswillen und den Sieg über Hitler-Deutschland. Doch die Stadtväter hatten über Jahre Loyalitäten außerhalb von Moskaus Kontrolle aufgebaut. Für Stalin war Leningrad zur Konkurrenz geworden, Ende der 1940er Jahre wurden zahlreiche Parteimitglieder wegen angeblichen Verrats verhaftet. Die Erinnerung an die Schrecken des Belagerungsalltags wurde unterdrückt, Zeugnisse vernichtet, die Einzigartigkeit der Blockade in das kollektive sowjetische Heldennarrativ integriert.

Die Veranstaltungsreihe geht den Verarbeitungen der Blockadeerfahrungen über die Jahrzehnte in Literatur, Film, Musik und Wissenschaft nach. Sie eine Kooperation mit der Helmut-Schmidt- Universität/Universität der Bundeswehr und der Forschungsstelle für Zeitgeschichte in Hamburg.

Weitere Infos beim Anbieter

Zielgruppe
Senioren/-innen (Teilnehmende)
Unterrichtsart
Vortrag
Corona-Pandemie-Hinweis: Berufliche Qualifizierungen sind unter bestimmten Auflagen im Präsenzunterricht möglich. Bitte erfragen Sie den aktuellen Stand direkt beim Anbieter.Präsenzunterricht
Sonstiges Merkmal
Einstieg bis Kursende möglich (Terminoption)

Termine

Für dieses Angebot ist momentan eine Zeit bzw. Ort bekannt:

ZeitenDauerPreisOrtBemerkungen
04.11.21 - 02.12.21
Do.
18:00 - 20:00 Uhr
4 Wochen kostenlos Hamburg
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Stand: 12.01.2020