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Ringvorlesung: Wer, wie, was? Diversität als zeithistorische Perspektive

Zentrum für Weiterbildung, Universität Hamburg, Jungiusstraße 9, 20355 Hamburg

Inhalt

„Diversität“ ist in den vergangenen Jahrzehnten zu einem zentralen Begriff gesellschaftlicher Beschreibung und politischer Forderungen avanciert. Institutionen bemühen sich, Diversität im Sinne von Vielfalt zu verankern. Benachteiligte Gruppen kämpfen unter diesem Label um gesellschaftliche Teilhabe und öffentliches Gehör. Aber lässt sich der politisch aufgeladene Begriff der Diversität auch in die zeitgeschichtliche Forschung übertragen?

Geschichtsschreibung, die diversitätssensibel sein will, muss danach fragen, welche Perspektiven im Zentrum historischer Erzählungen stehen und welche daher marginalisiert werden, wer von welcher Position aus sprechen kann und wer ausgeschlossen wird. Sie sollte Hierarchien und Lücken problematisieren, ohne allerdings ‚andere Geschichten‘ lediglich ergänzend zum ‚Normalfall‘ zu erzählen. Vorstellungen von Identität und Differenz gilt es dabei kritisch zu beleuchten.

Die Veranstaltungsreihe thematisiert und problematisiert Diversität als eine spezifische Perspektive zeitgeschichtlicher Forschungen und Vermittlungsformen. Was geschieht, wenn wir Diversität als ‚Brille‘ nutzen, um eine als weiß imaginierte deutsche Zeitgeschichte und Themen wie Erinnerungspolitik, Arbeit oder Gesundheit neu zu betrachten? Welche Herausforderungen für die Zeitgeschichte bringt die hoch normative Debatte um Diversität mit sich? Wie können Unterschiedlichkeiten historisch in den Blick genommen und die damit verbundenen Zuschreibungen zugleich überwunden werden?

Weitere Infos beim Anbieter

Zielgruppe
Senioren/-innen (Teilnehmende)
Unterrichtsart
Web-Seminar
Vortrag
Sonstiges Merkmal
Einstieg bis Kursende möglich (Terminoption)

Termine

Für dieses Angebot ist momentan eine Zeit bzw. Ort bekannt:

ZeitenDauerPreisOrtBemerkungen
28.10.21 - 20.01.22
Do.
18:30 - 20:00 Uhr
3 Monate kostenlos Online
×

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Stand: 12.01.2020