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„The time was right for an architectural revolt” – Der Bau von Tel Avivs Weißer Stadt (Vortragsreihe)

Zentrum für Weiterbildung, Universität Hamburg, Jungiusstraße 9, 20355 Hamburg

Inhalt

Ziele / Inhalte / Arbeitsweisen:

„The time was right for an architectural revolt” – so charakterisierte der Architekt und Bauhausschüler Arieh Sharon rückblickend die von ihm selbst mitgetragene Architekturentwicklung im britischen Mandatsgebiet Palästina der 1920er und 1930er Jahre, die gekennzeichnet war durch eine Abkehr vom Eklektizismus mit orientalischen Einschlägen hin zu einer der europäischen Avantgarde verpflichteten Baupraxis. Insbesondere für die vor den nationalsozialistischen Verfolgungen geflohenen Einwanderer wurde die fortschrittliche Bauweise Bedeutungsträger für ein neues urbanes Leben in Freiheit. Sichtbarster Ausdruck dieser Bewegung war der rasante Aufbau der erst 1909 vor den Toren Jaffas gegründeten Stadt Tel Aviv. Die nahezu 4000 Gebäude der mittlerweile in die Jahre gekommenen „Weißen Stadt“ kennzeichnet ein ortsspezifisches, den lokalen klimatischen und kulturellen Bedingungen angepasstes Vokabular des Neuen Bauens. Im Jahre 2003 erhob die UNESCO drei Quartiere Tel Avivs mit ihrer einzigartigen Dichte an Bauten der Moderne in den Status des Weltkulturerbes. Gleichwohl entstand dieses eindrucksvolle Beispiel neuer Architektur- und Stadtplanungsideale des frühen 20. Jhs. im Spannungsfeld eines hoffnungsvollen und identitätsstiftenden Neuanfangs der Aussiedler und der konsequenten sukzessiven Verdrängung der einheimischen überwiegend arabisch-stämmigen Bevölkerung Palästinas.

Folgende Aspekte werden in dieser Vortragsreihe im Mittelpunkt stehen: Zur Abgrenzung gegenüber der verallgemeinernden Bezeichnung „Bauhausarchitektur“ sollen Ausbildung und Karriere der Protagonistinnen und Protagonisten in Europa und Palästina und damit auch die verschiedenen Wurzeln der Architekturmoderne aufgezeigt werden. Des Weiteren wird die zentrale Rolle des unabhängigen Fach-Journals „Habinyan Bamishrah Hakarov“ im Diskurs zum Kulturtransfer erläutert. Im Zusammenhang mit ausgewählten Objekten werden die großen Herausforderungen eines zeitgemäßen Denkmalschutzes aufgezeigt, dessen Umsetzung die deutsche Bundesregierung derzeit noch tatkräftig unterstützt. Die Siedlungspolitik Israels birgt bis heute ständiges Konfliktpotenzial. Es bleibt unerlässlich, die prekäre Wohnsituation dieser Migrantengruppe mit in den Blick zu nehmen.

Weitere Infos beim Anbieter

Zielgruppe
Senioren/-innen (Teilnehmende)
Unterrichtsart
Vortrag
Web-Seminar
Sonstiges Merkmal
Kontaktstudium (ohne Studienabschluss an allen Fakultäten) i

Termine

Für dieses Angebot ist momentan eine Zeit bzw. Ort bekannt:

ZeitenDauerPreisOrtBemerkungen
25.10.21 - 24.01.22
Mo.
12:00 - 14:00 Uhr
3 Monate 130
pro Semester / es können mehrere Veranstaltungen belegt werden.
Online

Digital - AGORA / Zoom

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Stand: 12.01.2020