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E-Learning: Theater, quo vadis? (Vortragsreihe)

Zentrum für Weiterbildung, Universität Hamburg, Schlüterstraße 51, 20146 Hamburg

Inhalt

Ziele / Inhalte / Arbeitsweisen:

Niemand weiß zurzeit genau, wann die Theater dem Publikum ihre Tore wieder öffnen werden. Der Termin wird ständig verschoben und die Euphorie, die trotz erheblicher Einschränkungen im Herbst herrschte, ist mit der Ankündigung des zweiten Lockdowns verschwunden. Es wird sie nicht noch einmal geben. Der Philosoph Slavoy Žižek sagte: „Es ist an der Zeit zu akzeptieren, dass die Pandemie die Art und Weise, wie wir existieren, für immer verändert hat“, und das beinhaltet scheinbar die Art und Weise, in der wir Theater machen.

Um mit ihrem Publikum in Kontakt zu bleiben, setzten im Frühling viele Theater sehr schnell digitale Mittel ein. Sie zeigten auf ihren Webseiten Mitschnitte älterer Inszenierungen, aber auch Live-Übertragungen. Da sie keine festen Aufführungsorte haben, sind freie Gruppen ständig auf der Suche nach neuen Orten der Veröffentlichung und daher sind sie Pioniere des Theaters im Netz. Obwohl in den letzten Jahren Livestreaming Bestandteil vieler Inszenierungen geworden ist, hinken die meisten großen Bühnen den digitalen Entwicklungen der Zeit hinterher.

Neu sind heute die Experimente, die das Internet als Plattform für Inszenierungen nutzen, die keinen realen Ort mehr beanspruchen. Viele dieser Experimente werden sicherlich Experimente bleiben, aber andere werden die alltägliche Praxis des Theaters langfristig beeinflussen. 2019 wurde die Akademie für Theater und Digitalität gegründet, die sich der Suche nach einem „rein digitalen Theatererlebnis im virtuellen Raum“ widmet. Jenseits von Überlegungen, die mit der Pandemie zusammenhängen und mit ihr auch verschwinden könnten, wird über eine radikale Entgrenzung des Theaters nachgedacht. Möglicherweise ist ein völlig neues Medium dabei zu entstehen, was für das Theater in seiner ursprünglichen, archaischen Gestalt nicht ohne Konsequenzen bleiben würde.

Diese Vortragsreihe fragt, wohin das Theater sich bewegt und was es in Zukunft sein könnte, was es noch nicht ist. Die Entwicklungen, die angesichts jetziger künstlerischer wie gesellschaftspolitischer Umstände in Erscheinung treten, werden unter die Lupe genommen.

Weitere Infos vom Anbieter

Zielgruppe
Senioren/-innen (Teilnehmende)
Unterrichtsart
Vortrag
E-Learning
Web-Seminar
Sonstiges Merkmal
Kontaktstudium (ohne Studienabschluss an allen Fakultäten) i

Termine

Für dieses Angebot ist momentan eine Zeit bzw. Ort bekannt:

ZeitenDauerPreisOrtBemerkungen
13.04.21 - 22.06.21
Di.
12:00 - 14:00 Uhr
10 Wochen 130
pro Semester / es können mehrere Veranstaltungen belegt werden.
Hamburg
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Stand: 12.01.2020