Logo: Behörde für Schule und Berufsbildung
Kursportal Seniorenbildung
Suchwörter mit Komma trennen, z.B.: Englisch, A1Zur Anbieter-Übersicht
Illustration: Matrose jongliert mit Icons

Weiterbildungstelefon
Tel. 040/280 846 66

kostenfrei und neutral

Mo.-Do. 10:00-18:00 Uhr, Fr. 9:00-17:00 Uhr

Willkommen im Kursportal für Seniorenbildung!

Sie finden hier Anbieter, die auf Seniorenbildung spezialisiert sind sowie Studienreisen, politische Bildung, Vorträge und Themen, die sich speziell an Senioren/-innen richten. Das Portal wird seit 2010 von Weiterbildung Hamburg Service und Beratung im Auftrag der Behörde für Schule und Berufsbildung betrieben.

Weiterbildungstelefon
Tel. 040/280 846 66

kostenfrei und neutral

Mo.-Do. 10:00-18:00 Uhr, Fr. 9:00-17:00 Uhr

« Zurück

Dieses Angebot ist abgelaufen.

E-Learning: Zeiten kultureller Veränderung an ausgewählten Beispielen: Biedermeier – Historismus – Jugendstil – 1920er Jahre (Vortragsreihe)

Zentrum für Weiterbildung, Universität Hamburg, Schlüterstraße 51, 20146 Hamburg

Inhalt

Ziele / Inhalte / Arbeitsweisen:
Am Beispiel der Zeit- bzw. Stilepochen Biedermeier, Historismus, Jugendstil und den 1920er Jahre soll aufgezeigt werden, wie sich gesellschaftliche Veränderungen in der Kunst- und Kulturgeschichte niederschlugen und umgekehrt.
Den Ausgangspunkt für die Vortragsreihe bildet die Biedermeierzeit (1815-1848), die sich in besonderem Maße durch die Besinnung auf die Privatsphäre auszeichnet. Wie sich dies auf die Veränderung der Wohnkultur niederschlug, soll ebenso beleuchtet werden wie der Wandel in der Mode und die aufkommende Erinnerungskultur. Zudem soll zur Sprache kommen, was der Begriff „Biedermeier“ bedeutet und was hinter der Geheimsprache der Blumen steckt. Charakteristisch für das 19. Jh. ist außerdem, dass die Bezugnahme im Historismus auf vergangene Stilepochen von großer Bedeutung war. Nicht von ungefähr finden sich beispielsweise in der Goldschmiede- und Glaskunst Zitate etwa aus der Gotik, der Renaissance oder des Barock. Diese Vorgehensweise rief jedoch immer mehr Kritiker auf den Plan, die letztlich die Basis für den Jugendstil legen sollten. Mit ihm setze eine Neuorientierung innerhalb der Kunst ein. Wichtige Kriterien in der angewandten Kunst war die Schaffung ästhetisch gestalteter Gebrauchsgegenstände, die aus der Zusammenarbeit von Künstlern und Industriebetrieben entstehen sollten. Der in Deutschland nach der Kunstzeitschrift „Jugend“ benannte Stil sollte in der angewandten Kunst bis in die 1920er Jahre hinein spürbar bleiben.
Und diese sollten dann von scharfen Gegensätzen geprägt sein: Nach der existenziellen Not der Nachkriegszeit fand das politische und wirtschaftliche Leben der Weimarer Republik zu einer Phase vorübergehender Stabilität. Damit gelangte auch das kulturelle Leben zu neuen Ausdrucksformen, die sich in besonderem Maße in der Mode oder dem Tanz niederschlugen.
Die Vortragsreihe macht in einer Übersicht über 100 Jahre Kunst- und Kulturgeschichte lebendig. Insbesondere soll das noch heute weit verbreitete Negativurteil der angewandten Kunst des 19. Jhs. beleuchtet werden.
Ergänzende Informationen zu den Livevorträgen werden auf der E-Plattform AGORA bereitgestellt.

Anmeldung erforderlich!

Informationen zum Kontaktstudium

Zielgruppe
Senioren/-innen (Teilnehmende)
Unterrichtsart
E-Learning
Vortrag
Sonstiges Merkmal
Kontaktstudium (ohne Studienabschluss an allen Fakultäten) i

Termine

Für dieses Angebot ist momentan eine Zeit bzw. Ort bekannt:

ZeitenDauerPreisOrtBemerkungen
20.11.20 - 12.02.21
Fr.
15:30 - 16:30 Uhr
3 Monate 130
pro Semester / es können mehrere Veranstaltungen belegt werden.
Online-Veranstaltung

Digital AGORA/Zoom

×

Liebe Besucherinnen und Besucher!

Aufgrund der Corona-Pandemie sind in Hamburg noch nicht wieder alle Bildungs- und Freizeiteinrichtungen geöffnet. Bitte erfragen Sie deshalb den aktuellen Stand direkt bei den Anbietern.

Stand: 06.05.2020