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E-Learning: Transformative Gerechtigkeit (Vortragsreihe)

Zentrum für Weiterbildung, Universität Hamburg, Schlüterstraße 51, 20146 Hamburg

Inhalt

Ziele / Inhalte / Arbeitsweisen:
Ziemlich genau vor 100 Jahren gab es in West-, Mittel-und Osteuropa in fast allen Bereichen der Gesellschaft einen Umbruch der festgefahrenen Strukturen und somit einen Aufbruch in eine neue Zeit. Die Avantgarden von Architektur, Bildenden Kunst, Malerei, Theater und Tanz sprengten alle angestaubten Formen und Regeln, um sich inhaltlich wie formal neuen Themen widmen zu können. Der Expressionismus spiegelte den vehementen Ruf nach Umorientierung in Gesellschaft, Politik und Kultur. Dass die Psychoanalyse zeitgleich ihren Ursprung hatte, ist sicherlich kein Zufall. Heute erinnert die Digitalisierung, medizinische Technologie, die rasante neurobiologische Forschung sowie die Astrophysik an grundlegende Umwälzungen in Politik, Gesellschaft und Kultur. Nur scheint die Entwicklung unseres Geistes mit der der Technologie und den Naturwissenschaften nicht mithalten zu können. Wie sonst ließen sich die Auswüchse von Xenophobie, Rassismus, Missbrauch, Missachtung in einer postkolonialen Ära erklären?
Gesturing Towards Decolonial Futures (GTDF) ist zunächst ein Zusammenschluss von Künstlern, die in ihren Werken wie auch ihrem Lebensstil kolonialen Habitus überwinden wollen. Nachdem einige Wissenschaftler auch auf anderen Gebieten ähnliche Überlegungen anstellten, wie z. B. Vanessa Andreotti von der Universität Vancouver, Canada, in Bezug auf soziokulturelle und ökologische Konzepte, gibt es global immer mehr Foren und Diskurse in fast allen Bereichen der Gesellschaft mit Überlegungen zu transformativer Gerechtigkeit. Grundsätzlich folgt das Konzept dem Ansatz, auf sozialer, struktureller und psychologischer Ebene Veränderungen zu schaffen, die in der postkolonialen (globalen) Phase mehr Bewusstheit und Handlungsspielräume schaffen soll, die alten Mit-Schulden von Herrschaftsdenken, modernem Kolonialismus und Rassismus zu überwinden.
Es werden Experten ihre Sicht aus juristischer, ökonomischer, ökologischer, aber auch aus psychologischer und künstlerischer Perspektive beitragen.

Anmeldung erforderlich!

Informationen zum Kontaktstudium

Zielgruppe
Senioren/-innen (Teilnehmende)
Unterrichtsart
Vortrag
E-Learning
Sonstiges Merkmal
Kontaktstudium (ohne Studienabschluss an allen Fakultäten) i

Termine

Für dieses Angebot ist momentan eine Zeit bzw. Ort bekannt:

ZeitenDauerPreisOrtBemerkungen
14.12.20 - 22.02.21
Mo.
14:00 - 16:00 Uhr
10 Wochen 130
pro Semester / es können mehrere Veranstaltungen belegt werden.
Online-Veranstaltung

Digital OpenOLAT/Zoom

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Stand: 06.05.2020