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Samstag, 25.11.2017
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Der benachteiligte Mensch als Wechselbalg?

Dieses Angebot ist abgelaufen.

Zur historischen Kontextualisierung des Diskurses um benachteiligte Gruppen zwischen Martin Luther, Hexenglauben und Alltag

Im Jubiläumsjahr der Reformation sind die Werke und Leistungen Martin Luthers intensiv gewürdigt worden. Zugleich gab es auch sehr kritische Töne: War Martin Luther ein Antisemit, Frauenfeind und ein Verfechter der Euthanasie? Solche Vorwürfe wurden in den 1960er und 1970er Jahren erhoben, weil die Nationalsozialisten ihr Euthanasieprogramm unter anderem mit einem Hinweis auf Luther legitimiert hatten. Letzterer hatte die Tötung eines Wechselbalgs gefordert. Eine Kontextualisierung in die Zeit von Magieglauben und aufkommender Hexenverfolgung soll nach dem gesellschaftlichen Umgang mit Menschen mit besonderer Beeinträchtigung in der Frühen Neuzeit fragen und Luthers Haltung einordnen.

Mit
Dr. Katrin Moeller - Professur für Wirtschafts- und Sozialgeschichte, Historisches Datenzentrum Sachsen-Anhalt, Universität Halle-Wittenberg

Die Veranstaltung findet statt im Rahmen der Ringvorlesung Inclusive Religions?!

Die Ringvorlesung steht allen Interessierten inner- und außerhalb der Universität Hamburg offen. Die Räumlichkeiten sind rollstuhl-zugänglich. Alle Vorträge werden von Schriftmittlern/-innen gedolmetscht.

Förderungsart: Politische Bildung (HH) Förderung Kurse 2017 (Landeszentrale für politische Bildung)

Zeiten, Orte

Für dieses Angebot ist momentan eine Zeit bzw. Ort bekannt:

ZeitenDauerArtPreisOrt, Bemerkungen
15.11.17
16:00 - 18:00 Uhr
1 Tag Nachmittags
Mi.
kostenlos Edmund-Siemers-Allee 1
20146 Hamburg-Rotherbaum

Veranstaltungsort: Universität Hamburg, Raum 221, Ostflügel.

Anbieteradresse
Umdenken Politisches Bildungswerk Heinrich-Böll-Stiftung Hamburg e.V.
Kurze Straße 1
20355 Hamburg-Neustadt
Tel: 040 / 389 52 70
Fax: 040 / 380 93 62
Kontakt: Karin Heuer
www.umdenken-boell.de
info@umdenken-boell.de

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